Nackter Fels

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2020, als so langsam wieder Normalität im Sommer eintrat, hatte eine Bekannte die Idee mir einen tollen Fleck für ein Feierabendpicknick zu zeigen. Nicht weit außerhalb der Stadt, etwas zu fahren aber wunderschön. Sie selbst hatte den Ort erst kürzlich gezeigt bekommen, als sie mit dem Klettern begann. Nach Feierabend holte ich sie ab und sie hatte schon eine vollgepackte Picknicktasche dabei.

Nach einer Viertelstunde waren wir am Ziel und es galt noch einen kleinen Anstieg hochzugehen bevor wir die herrliche Aussicht in Richtung Bamberg genießen konnten. Hoch oben auf einem Felsen breiteten wir die Picknickdecke aus und genossen das Abendessen und den Sekt.

Blick in Richtung Bamberg

Und dann kam sie die Frage. »Hast Du Deine Kamera dabei?« Ich habe immer eine Kamera dabei, sei es auch nur meine Fuji X100F, die Kamera zum Immerdabeihaben. Im Auto lag die ganze Fotoausrüstung, ich wollte aber jetzt nicht unbedingt wieder runter zum Auto laufen. Also zückte ich die Fuji und wir begannen in dem herrlichen Licht ein paar Porträts zu machen.

Doch dann reizte meine Bekannte, die nun zum Modell mutiert war, die Felswand. An dieser hatten Kletterer eine kurze Strickleiter vergessen. Voller Begeisterung stieg sie auf die Leiter, probierte verschiedene Positionen, lies sich von der Leiter hängen. Und ich beobachtet erst nur. Wie sich ihre Muskeln anspannten, wenn sie sich zurückfallen ließ und sich nur mit den Armen hielt. Und dann entstanden die ersten Bilder, die mich begeisterten.

Das Thema Akt und Fels fand ich bis dato nicht sonderlich spannend. Ja, der Kontrast zwischen hartem Fels und zarten Frauenkörper hat etwas. Wurde aber schon zig mal so inszeniert. Doch hier entdeckte ich etwas anders, die Anmut eines Körpers, der die Spannung hält, weil er klettert. Kraft und Grazie. Leider waren die meisten Bilder nur für meine Bekannte privat und eine Veröffentlichung ist ausgeschlossen.

Deshalb war mir klar, es wird weiterer Shootings in die Richtung kommen. Und wenige Wochen später entdeckte ich bei Rizzoli New York ein Buch von Dean Fidelman. Seit Jahren hat er sich dem Thema angenommen und fotografiert Kletterer am Fels als Akt. Er veröffentlicht Bücher und Kalender. Sofort habe ich mir sein Buch Stone Nudes bestellt und voller Vorfreude vergingen die Wochen, bis es aus den USA endlich da war. Und beim ersten Durchblättern war die Begeisterung groß.

Seit langer Zeit sah ich auch wieder Männerakte, die fantastisch waren. Männerakte finde ich besonders schwierig. Doch hier wurden Männerkörper voller Kraft und Anmut dargestellt, dass es nicht übertrieben wurde. Ich konnte mir vorstellen solche Akte ebenfalls zu fotografieren, gerade auch wieder mit männlichen Modellen. Dann kam aber wieder der Herbst und an ein Shooting beim Klettern war nicht zu denken. Eines Abends empfahl mir Instagram das Profil von Kupferhaut zum Folgen. Eines ihrer schönsten Bilder entsprach dem, was ich vorhabe. Also schrieb ich sie an und wir nahmen uns vor 2021 ein gemeinsames Shooting zu machen.

Und endlich war der Winter vorbei, das Wetter wurde besser und draußen wurde es so warm, dass ich einem Modell das hüllenlose Klettern zumuten konnte. Wir vereinbarten einen Termin und es ging in die Fränkische Schweiz. Das Wetter war an diesem Tag wundervoll. Anfang Juni ein wahrer Sommertag.

Und zum Glück hatten da auch die bayrischen Biergärten bei entsprechendem Inzidenzwert geöffnet. So konnten wir in der Shootingpause uns bei der Brauerei Hönig mit einer geteilten Pizza stärken. Ich hatte natürlich ein Lager. Es war ein wirklich schöner und ergiebiger Tag mir Kupferhaut.

Wenn Du Interesse an einem gemeinsamen Klettershooting hast, freue ich mich über Deine Nachricht. Nutze dazu den Button auf der Startseite. Und wenn Ihr den Blick genießen wollt, da müsst Ihr hin.

Altmühltal

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Diese Woche war ich im Altmühltal und nach Feierabend hat es mich zur Altmühlschleife bei Riedenburg gezogen. Der Mond war diese Woche der Erde besonders nah. Doch leider stand der für das Motiv erst mitten in der Nacht günstig. In Zeiten von Covid-19 und der Ausgangssperre muss man bei der Planung von Landschaftsbildern auch so etwas einbeziehen.

Zum Navigieren in der 360°-Ansicht mit der Maus klicken und ziehen.

Bevor ich mich auf den Weg machte, nutze ich PlanIt Pro auf dem Handy, um die Bilder zu planen. So konnte ich den Sonnenstand mit in die Planung einbeziehen und auch das Objektiv, welches zum Einsatz kommen sollte.

Die Schleife der Altmühl bei Riedenburg

Wer nicht die ganze Etappe des Altmühltal-Panoramaweges gehen möchte, kann von Gundlfing den Schulsteig hoch wandern. Der Anstieg ist jedoch recht steil und je nach Fotoausrüstung sollte man doch den leichteren Weg von Jachenhausen wählen. Ich habe dort am Ortseingang geparkt und bin zum Startplatz für Drachenflieger gelaufen. Dort ist die Aussicht auch spektakulär. Dann bin ich über den Teufelsfelsen dem Wanderweg bis zum Abzweig zum Falkenhorst gegangen. Insgesamt 2,1 km Fußweg, den man leicht in 30 Minuten laufen kann.

Teufelsfelsen

Wo ich entspanne, wenn die COVID-Beschränkungen vorbei sind

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Im Frühjahr hat der erste Lockdown die Hotelbetriebe getroffen. Auch wenn geschäftliche Reisen, wie auch jetzt erlaubt waren, hatten viele Hotels, die fast ausschließlich von Touristen leben, geschlossen. Für die wenigen Geschäftsreisenden hätte sich das Öffnen nicht gelohnt.

Als dann nach 10 Wochen die Hotels endlich wieder öffnen durften, war ich froh in den gewohnten Hotels übernachten zu können. Wenn auch mit Einschränkungen, wie Frühstück in neuer Form. Anfang Oktober herrschte dann so etwas wie Normalität. Der Wellnessbereich in einem meiner Lieblingshotels stand mir zur Verfügung und ich genoss die Sauna. Das Dampfbad musste geschlossen bleiben.

Nach dem Abendessen machte ich Aufnahmen für eine virtuelle Tour. In diesem Fall testete ich meine Kandao Qoocam VR 8K für das Erstellen von 360°-Aufnahmen.

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Die Tour habe ich in Pano2VR erstellt und sie wird bald auch auf der neuen Homepage des Juraschlössls zu finden sein. Wenn ich nach dem aktuellen Lockdown wieder normal in die beruflich von mir betreuten Betriebe reisen kann, freue ich mich auf entspannte Abende dort und im Wellnessbereich. In der Zwischenzeit bleibt die Vorfreude beim virtuellen Rundgang.

Staunen verhilft zu guter Laune

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Wenn Forscher etwas erstaunt, gehen sie der Sache auf den Grund. Kinder staunen und werden zu kleinen Forschern. Im Alltag und mit zunehmendem Alter bleibt das Staunen wohl auf der Strecke. Wie wichtig das Staunen für uns ist, zeigt eine Studie, die Altersforscher aus San Francisco durchgeführt haben.

Staunen hat auch etwas mit Ehrfurcht zu tun. Ein erschrockenes Erstaunen fördert Ängste. Staunen wir in diesem Jahr nicht über Trump oder darüber wie sich Corona ausbreitet und über die Auswirkungen? Dieses Staunen ist hier nicht gemeint. Eher ein Staunen darüber, wie schön der Sommer war. Ein Staunen darüber, wie bunt der Herbstwald ist. Und Staunen ist auch immer etwas Ehrfürchtiges. Was wir bestaunen, bewundern wir auch.

Für mich persönlich habe ich mir vorgenommen mehr zu staunen. Mindestens einmal in der Woche am Arbeitsplatz mich in Staunen durch etwas, das positiv verläuft, erstaunen zu lassen. Über die kleinen Wunder des Alltags zu staunen. Mir Zeit zu lassen, Dinge zu sehen und mit Staunen zu genießen, Formen, Farben und Lichtstimmungen, die Schönheit um mich herum.

Und gestaunt habe ich auch in der vergangenen Woche, als ich auf dem Rastplatz einen Dalek entdeckt habe.

Bleib neugierig und staune!

Abenstimmung über den Rhöngipfeln – 360° Panorama

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Mit über 926 m bietet der Heidelstein einen guten Blick über die Rhön. Und da er im Biosphärenreservat Rhön und im Sternenpark liegt, habe ich ihn für meine ersten Versuche die Milchstraße zu fotografieren gewählt.

Nach einer kurzen Wanderung war ich von dem Blick begeistert. Da das Ziel an diesem Abend nicht ein Panorama zu machen war, habe ich mir mit der QooCam ein Panorama erstellt.

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Für ein Panorama in der Dämmerung oder gar unter dem Sternenhimmel ist diese Kamera nicht geeignet. Deshalb werde ich wieder auf den Heidlestein wandern und mit der DSLR ein Panorama unter dem Sternhimmel erstellen.

Auf zu den Sternen – Ein traumhafter Ausflug auf dem Heidelstein

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Schon im Mai wollte ich auf dem Heidelstein die Milchstraße bei Neumond fotografieren. Doch es kamen Wolken dazwischen. Und das auch im Juni. Nun hat es endlich geklappt. An einem Abend, an dem ich Zeit habe, lautete die Vorhersage auf einen wolkenfreien Himmel.

Das erste schnelle Ergebnis nun hier.

Schau Dir auch den 360°-Blick bei Sonnenuntergang an.

Ein besonderes Jahr mit besonderen Momenten und Bildern

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2020 ist für uns alle ein besonderes Jahr. Mein geplanter Urlaub in Thailand fiel ins Wasser. Geplante Shootings ebenso. Zeitweise war ich in Hotels der einzige Gast. Wenn ich beruflich nach Bamberg musste, arbeitete ich in der Nacht, damit ich kein Kontakt zu Kollegen hatte. Da auch keine Gaststätten offen hatte, gab es dann nur Essen zum Mitnehmen.

Mit ein paar Monaten Verzögerung konnte ich dann Ende Juni, als das Reisen in der EU wieder einigermaßen normal möglich war, mit Pavlína das geplante Shooting in Bamberg machen. Und so früh mussten wir dann auch nicht aus, denn zu der Zeit gab es immer noch wenige Touristen.

Morgenandacht

Fotobücher, die ich schon lange im Antiquariat gesucht hatte, gab es plötzlich. Offensichtlich hatten nicht wenige Leute Zeit daheim das Bücherregal zu durchforsten. Aber auch einige Schätzchen entdeckte ich in meinem Lieblingsantiquariat. So entdeckte ich ein Fotobuch mit dem Titel „Zeit der Masken.“ Treffender hätte es nicht sein können. In dem Buch von Pearl Mar und Rainer Lohmann aus dem Jahr 1988 zeigen die Aufnahmen aus dem Karneval in Venedig kombiniert mit Texten aus dem 14. bis 20. Jahrhundert – sehens- und lesenswert.

Und dann waren in dem Sommer noch die schönen Momente. Wenn schon kein Urlaub, dann kleine Fluchten. Über das Wochenende in die Niederlande. Oder nach Feierabend einfach mal in die fränkische Schweiz.

Klettern ist ja nicht mein Ding, da könnte man herunterfallen. Und eigentlich ist ein Picknick auf einem Felsen auch nicht meins. Aber die schöne Aussicht vom Eulenfelsen ließen mich jede Höhenangst vergessen. Und dann wurde aus dem Picknick noch ein herrlich entspanntes Shooting in der Goldenen Stunde.

Der besondere Sommer ist nun, zumindest meteorologisch zu Ende. Der kommende Herbst verspricht auch nicht normal zu werden. Ich hoffe, dass ich wieder mehr Zeit zum Fotografieren haben werde und der Herbst mir auch besondere Bilder bringt.

Jetzt läuft es wieder rund

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Zumindest mein Webserver läuft endlich wieder rund. Ein Update meiner Cloudsoftware hat dazugeführt, dass Ubuntu nicht mehr so wollte wie es sollte. Die eigene Cloud konnte ich nicht nutzen, da es nicht mehr zurück zur alten Version ging und Sicherheitsupdates ließen sich auch nicht mehr einspielen.

Nach Suchen in Foren und ergebnislosen Versuchen kam dann der Entschluss, ich setze den Server neu auf und spiele dann die Daten neu auf. Und dann kam genau der Moment, warum ich ja sage von zu Hause kann ich gar nicht arbeiten. Die Datenbank auf meinem Server ist 29 GB groß. Ja die täglichen Sicherungen sind schnell bei mir. Ich habe ja 16 MBit/s, auch wenn die Telekom Neukunden hier 100 MBit anbietet und Verifox mich zu einem neuen Vertrag mit 50 ködern will. Hier an meiner Adresse ist mit 16 MBit Schluss. Theoretisch, faktisch sind es oft nur 10. Was ja nicht an der Telekom liegt, sondern an den Servern von denen ich runterlade.

Aufgesetzt war der Server schnell. Die Platte mit den Daten lag bereit… aber jetzt kam es, mein Server steht physikalisch in einem Rechenzentrum in Ostfrankreich. Da kann man zurzeit nicht schnell mal die Daten hinfahren. Also 3 Tage Datentransfer und in den Ohren die tollen Marketingsprüche der Telekom. Ja ich kann auch LTE nehmen, dass ist schneller. Und bei 30 GB brauch ich auch nur 6 x 5 GB zubuchen zu 9,99€.

Es soll ja Menschen geben, die Car-Office statt Home-Office machen. Die setzten sich ins Auto, wenn Sie schnell eine große Datei versenden müssen, um zu einem Ort zu fahren, der besseren Empfang bietet.

Aber jetzt läuft mein Server ja wieder rund. Und ich kann mich wieder runden – 360°-Aufnahmen widmen.

Chance – Virtueller Rundgang

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Eberhard Schuy, dem ich nicht nur wegen seiner genialen Produktfotografien in den sozialen Medien folge, hat am 28. März dieses Jahres in Facebook und auf seiner Homepage einen interessanten Text veröffentlicht.

In jeder Krise liegt auch eine Chance, auch für Fotografen. Von der Chance der seltenen Motive (eine ganze Landebahn voller geparkter Flugzeuge) bis zur Chance für neue Geschäftsfelder.

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Carrè des fluers - Der Blumenladen meiner Schwerster


Diese Woche telefonierte ich mit meinem Freund und Werbefotograf Horst Bless. Ihm bereitet die Zukunft auch gewisse sorgen, denn einer seiner Kunden ist ein Maschinenbauer, der Autowerkstätten beliefert. Die Aussichten sind hier eher gedämpft.

Auch der Reiseindustrie stehen keine rosigen Zeiten bevor. Doch, und so waren wir uns einig, auch in der Krise wollen die Leute entspannen. Nicht in Italien, Spanien, der Karibik oder Thailand werden wir wohl den nächsten Urlaub verbringen. Und die lokalen Anbieter werden verstärkt um neue Kunden werben. Ein Standbein bei der Produktfotografie für meinen Freund sind Weinflaschen für Winzer aus allen Anbaugebieten Deutschlands. Und einige seiner Kunden haben auch Ferienwohnungen auf dem Hof.

Wenn ich mich an ein 360°-Panorama mache, dann mit der DSLR, dem Panokopf und viel Zeit. Unter 29 Aufnahmen geht da nichts. Aber wäre das eine Chance für einen Werbefotografen, in Zeiten in denen ein Foto einer Weinflasche standardisiert zum Tiefstpreis im Internet angeboten wird?

Die Zeit, die ich für ein Panorama verbringe, ist mein Ausgleich zum Stress im Beruf. Für einen Berufsfotografen ist sie etwas, was er dem Kunden in Rechnung stellen muss. Und dann stellt sich die Frage, ist dieser bereit einen hohen Preis zu zahlen.

Mit einem Fisheye komme ich auf 4 Aufnahmen, also weniger Zeit bei der Aufnahme, schneller gestitcht und deshalb weniger Kosten. Und auch weniger Daten und somit Qualität. Die Frage für mich war, bekomme ich das effektiv und günstig hin, in einer Qualität, die für die meisten reicht. Diese Frage wollte ich mir selbst beantworten und habe für meine Schwester einen kleinen virtuellen Rundgang erstellt, der über StreetView mit ihrem Geschäftseintrag bei Google verknüpft ist.

Zum Stitchen bedarf es mehr als Lightroom/Photoshop. Ich setzte PTGui Pro ein. Und bei meinem kleinen Testprojekt hat mir der Kundendienst sehr geholfen. Um einem Kunden ein Panorama für Werbezwecke anzubieten, sollte dies keine Stitchingfehler enthalten. Das wird mit Lightroom oder Photoshop schon schwer. Den neben der Zeit bei der Aufnahme fällt auch die Zeit zur Bearbeitung an. Und hier braucht es auch vernünftiges Werkzeug. Zur Retusche finde ich den Weg über pano2VR zu Photoshop und dann zurück in pano2VR genial. Das verkürzt die Bearbeitungszeit erheblich. Bedeutet aber für den Fotografen wieder die Investition in Software.

Es ist nicht damit getan, eine 360°-Kamera zu kaufen, die automatisch die Bilder stitcht. Denn, auch wenn die Leistungen erstaunlich sind, es bedarf des Handwerks und gute Bilder zu bekommen. Und wie in der Beautyfotografie braucht es auch Retusche. Der kleine Pickel fällt uns Männern bei Frauen nicht auf, wenn sie an uns vorübergehen. Selbst wenn sie uns gegenübersitzen fällt er nicht so ins Auge, wie wenn wir Zeit haben, das Bild der Frau lange zu betrachten, ohne dass sie sich bewegt. Und so ist es auch bei Panoramen für virtuelle Rundgänge. Der Betrachter kann verweilen, zoomen und die Ansicht nach Belieben drehen. Und schon sticht ihm etwas ins Auge, dass er im Vorübergehen nie gesehen hätte.

Mein Fazit nach dem Test. In annehmbarer Zeit hatte ich 3 Aufnahmen aus dem Blumenladen meiner Schwester. Und der Workflow, den ich mir nun erarbeitet habe, eignet sich auch für ein schnelles, effektives und somit bezahlbares Arbeiten.

Virtueller Spaziergang

Lesezeit: < 1 Minute

Am Sonntag habe ich meinen Spaziergang bepackt mit Kamera, Staiv mit Panoramakopf gestartet. Ziel war es 360°-Aufnahmen zu machen. Für 3 sphärische Panoramen entstanden die Bilder mit der DSLR. Und für eins aus der Luft mit der Drohne.

Mit PTGui kann ich zwar die Panoramen erstellen, aber für eine virtuelle Tour reicht das nicht. Mein Favorit ist Pano2VR. Verglichen mit den Onlinetools ist die Anfangsinvestition hoch. Doch bietet das Programm in der aktuellen Version eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Theasys bietet eine kostenlose Version an. Und da diese in einigen Beiträgen auf YouTube sehr gelobt wurde, testete ich die Seite. Die Funktionen sind sehr umfangreich und Anpassungen können auch vorgenommen werden. Die hier verwendete Musik habe ich von bensound.com. Wenn die beiden anderen Panoramen PTGui hinter sich haben, werde ich diese hier auch noch einbinden.

Daneben aber auch mit der Testversion von Pano2VR weiterarbeiten. Denn die Tour habe ich auch zum Üben darin erstellt. Nutzen lässt sich alles, nur in der Ausgabe wird ein Wasserzeichen eingeblendet. Für mich, nach noch ein paar Onlinekursen und Übungen, wird Pano2VR mein Werkzeug werden. Für werbefreie und höhere Auflösungen wollen die Onlineanbieter dann auch mal gern 20 € im Monat. Da ist ein einmaliger Preis von 415 € bei dem Umfang vergleichsweise gering.