Ein Sonnenaufgang

Heute Morgen parkte ich, ging dann erst an das Rheinufer und dann auf das Dach im 19. Stockwerk unseres Betriebsgebäudes. Bevor ich mich in den Stress des neuen Arbeitstages stürzt, genoss ich den frühen Morgen mit Nebel, dünnem Eis und Stille hoch über dem Rhein.

Heute Abend, nachdem ich die Bilder von heute in Lightroom importiert und das Bild bearbeitet hatte, suchte ich nach Lyrik mit Sonnenaufgängen.

Google brachte mich dann zu Stefan George. Auch ein Rheinhesse, wie ich. Das Gedicht fand ich passend zu der Stimmung des Morgens und des Bildes. Und die Tatsache, dass ich bei der Recherche auf einen Rheinhessen stieß, faszinierte mich.

Ein Sonnenaufgang

Vor kurzem entzündete sich
Auf dunklem ofen des himmels
Nach kalter winternacht
Die neue sonne.

Nun zeigt sie sich im ersten leuchten
Sie schimmert still.
Mit den wolken die sie umflattern
Die ihren glanz widerspiegeln

Erhellet sie spärlich
Die morgendämmerung.
Schnell verstärkt sie sich
Und die farbigen vorhänge

Die ihr zu nah kommen
Erfasst und sengt sie.
Darauf erfüllt sich
Die ganze luft mit grauem

Undurchdringlichem rauch.
Es wächst und wächst wärme und licht
Bis endlich alles – wolken und nebel
In unendlicher feuersbrunst

Lohend verschlungen werden
Und ohne fremde nahrung
Durch eigene kraft allein
Die flammende scheibe strahlt.

Stefan George (1868 – 1934)

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Auf nach Prag

Schon einige Wochen hatte ich mit Pevlína, einem sehr netten Model aus Prag Kontakt über model-kartei.de. Sie reiste in den letzten Wochen des Jahres öfters durch Oberfranken und wir starteten einige Versuche ein Shooting zu vereinbaren. Doch entweder hatte ich im Büro viel zu tun oder die Loacation in der wir fotografieren wollten, stand nicht zur Verfügung.

Und als ich dann meinen Jahresurlaub über Weihnachten hatte, fand ich die Idee nach Prag zu fahren reizvoll. Die Stadt und Ihre Kultur zu erkunden und das mit einem Shooting zu verbinden erschienen mir als eine gute Idee.

Und Prag hat einiges zu bieten. Aktuell findet in Prag auch die Ausstellung zum tschechischen Pressefoto des Jahres statt. Und diese war für mich ein Erlebnis. Wie Bamberg, ist auch Prag eine Stadt des Bieres und der Touristenströme. Gutes Bier hatte ich einiges, den Touristen ging ich weitestgehend aus dem Weg.

Über airbnb fand ich auch ein kleines Apartment unweit des Stadtzentrums. Ideal gelegen um alles Wichtige zu Fuß zu erreichen. Und abseits von den Touristenfallen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine tolle Metzgerei – The Real Meat Society. Auch schon eine Fotolocation. Und um die Ecke ist gleich das Tančící dům, das tanzende Haus. Wieder so eins der zahlreichen Fotomotive.

Und dann war da noch das mir Pavlína vereinbarte Shooting. Die Zusammenarbeit mit ihr machte richtig Spaß.

2 Tage Prag waren ein tolles Erlebnis, dass ich bestimmt wiederholen werde und dann auch mit mehr an touristischen Hotspots. Die Burg kam diesmal definitiv zu kurz.

Mehr aus Prag – Das Fenster zum Innenhof

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Nostalgie

2007 waren wir eine Woche im Baumkronenhotel in Kopfing. Heute habe ich in Lightroom die Bilder, aufgenommen mit der Nikon D100, in das aktuelle Profil gewandelt und neu exportiert.

Schon 2007 habe ich mit Lightroom gearbeitet. Da die Bilde immer noch in meinem Hauptkatalog sind, fällt mir auf, welche Möglichkeiten Lightroom im Vergleich zu damals bietet. Da lohnt es sich auch andere Bilder von damals neu zu bearbeiten.

Die Donau am Kraftwerk Jochenstein
Der Christopherus-Brunnen in Schärding

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