12 Apostel

Lesezeit: 2 Minuten

Zwischen den beiden Winterstürmen am letzten Wochenende nutzte ich die Sonne des Samstags, um den Weg zurück nicht die Autobahn, sondern durchs Altmühltal zu fahren.

Zwischen Solnhofen und Esslingen liegt das Naturschutzgebiet mit den 12 Aposteln. Kurz vor Solnhofen ist ein kleiner Parkplatz, von dem man wunderbar zu einer kleinen Wanderung von 3,6 km aufbrechen kann. Ich empfehle direkt von Parkplatz rechts zugehen, denn hier ist der Anstieg nicht so steil und der Weg geht sanft den Hang entlang nach oben. Das steile Stück kann man sich so für den Rückweg aufheben.

Rund 20 Minuten braucht man, um über den Hang nach Esslingen zum Hirtengarten zu gelangen. Dazwischen gibt es viele schöne Aussichtspunkte, die zu der einen oder anderen Aufnahme verlocken. So werden aus den 20 Minuten bestimmt schnell mehr. Und von dort aus den ganzen Trockenhang entlang zurück zum Parkplatz sind es noch einmal 25 Minuten.

Der Weg ist auf dem ersten Stück eher ein Pfad
Nach wenigen Metern lockt die erste Bank

Knapp über der Straße führt der schmale Weg über den Trockenhang langsam nach oben. Auch im Sommer gibt es hier immer wieder Schatten und auf der kurzen Wanderung laden immer wieder Bänke zur Rast mit herrlichen Ausblicken ein. Bei dem immer noch wehenden Wind am Wochenende ging ich aber an den meisten Bänken vorüber.

Nach gut 500 Metern ist man dann am oberen Ende des Weges und kann bald die Aussicht von den Felsen genießen. Schwindelfrei sollte man an den Felskanten allerdings sein.

Immer wieder kann man von Weg auf einen Felsvorsprung gelangen und die Aussicht genießen. Die Bäume auf den Felsvorsprüngen haben ihren Reiz. Durch ihre exponierte Lage sind sie dem Wind ausgesetzt. So entwickeln sich Formen wie im Hochgebirge oder an der stürmischen See.

Bevor es dann wieder hinunter ins Altmühltal geht, kommt die größte Ansammlung an Felsen, die hinter Bäumen und Büschen liegen. Auf der letzten Anhöhe verlockt nun wieder eine Bank zum Rasten und Genießen der Aussicht ins Tal.

Und immer wieder lockt eine Bank zum Verweilen

Am Ortsrand von Esslingen liegt das Hirtengärtla, ein historischer Kräutergarten. 2012 wurde dieser Garten, der seit seiner Nutzung durch den Dorfhirten, verwildert war, entbuscht und zwei Apfelbäume wurden gepflanzt. Ebenso wurde eine Kräuterspirale angelegt. Jetzt im Winter blüht und duftet hier nichts, im Sommer locken die Düfte der Kräuter allerdings. So werde ich wohl im Sommer wiederkommen.

Auf dem Rückweg geht es dann nach oben, wieder über die Trocken- und Wacholderwiesen.

Auf dem Rückweg geht es dann aber den ganzen Hang entlang zurück zum Parkplatz, den man dann auf dem steilen Weg nach unten wieder erreicht. Diese kleine Wanderung bietet schöne Ausblicke und ist auch mit Kindern gut zu gehen.

Teile mir Deine Gedanken mitSchreibe eine Nachricht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Back to Top
Close Zoom
%d Bloggern gefällt das: