Staunen verhilft zu guter Laune

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Wenn Forscher etwas erstaunt, gehen sie der Sache auf den Grund. Kinder staunen und werden zu kleinen Forschern. Im Alltag und mit zunehmendem Alter bleibt das Staunen wohl auf der Strecke. Wie wichtig das Staunen für uns ist, zeigt eine Studie, die Altersforscher aus San Francisco durchgeführt haben.

Staunen hat auch etwas mit Ehrfurcht zu tun. Ein erschrockenes Erstaunen fördert Ängste. Staunen wir in diesem Jahr nicht über Trump oder darüber wie sich Corona ausbreitet und über die Auswirkungen? Dieses Staunen ist hier nicht gemeint. Eher ein Staunen darüber, wie schön der Sommer war. Ein Staunen darüber, wie bunt der Herbstwald ist. Und Staunen ist auch immer etwas Ehrfürchtiges. Was wir bestaunen, bewundern wir auch.

Für mich persönlich habe ich mir vorgenommen mehr zu staunen. Mindestens einmal in der Woche am Arbeitsplatz mich in Staunen durch etwas, das positiv verläuft, erstaunen zu lassen. Über die kleinen Wunder des Alltags zu staunen. Mir Zeit zu lassen, Dinge zu sehen und mit Staunen zu genießen, Formen, Farben und Lichtstimmungen, die Schönheit um mich herum.

Und gestaunt habe ich auch in der vergangenen Woche, als ich auf dem Rastplatz einen Dalek entdeckt habe.

Bleib neugierig und staune!

Abenstimmung über den Rhöngipfeln – 360° Panorama

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Mit über 926 m bietet der Heidelstein einen guten Blick über die Rhön. Und da er im Biosphärenreservat Rhön und im Sternenpark liegt, habe ich ihn für meine ersten Versuche die Milchstraße zu fotografieren gewählt.

Nach einer kurzen Wanderung war ich von dem Blick begeistert. Da das Ziel an diesem Abend nicht ein Panorama zu machen war, habe ich mir mit der QooCam ein Panorama erstellt.

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Für ein Panorama in der Dämmerung oder gar unter dem Sternenhimmel ist diese Kamera nicht geeignet. Deshalb werde ich wieder auf den Heidlestein wandern und mit der DSLR ein Panorama unter dem Sternhimmel erstellen.

Auf zu den Sternen – Ein traumhafter Ausflug auf dem Heidelstein

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Schon im Mai wollte ich auf dem Heidelstein die Milchstraße bei Neumond fotografieren. Doch es kamen Wolken dazwischen. Und das auch im Juni. Nun hat es endlich geklappt. An einem Abend, an dem ich Zeit habe, lautete die Vorhersage auf einen wolkenfreien Himmel.

Das erste schnelle Ergebnis nun hier.

Schau Dir auch den 360°-Blick bei Sonnenuntergang an.

Ein besonderes Jahr mit besonderen Momenten und Bildern

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2020 ist für uns alle ein besonderes Jahr. Mein geplanter Urlaub in Thailand fiel ins Wasser. Geplante Shootings ebenso. Zeitweise war ich in Hotels der einzige Gast. Wenn ich beruflich nach Bamberg musste, arbeitete ich in der Nacht, damit ich kein Kontakt zu Kollegen hatte. Da auch keine Gaststätten offen hatte, gab es dann nur Essen zum Mitnehmen.

Mit ein paar Monaten Verzögerung konnte ich dann Ende Juni, als das Reisen in der EU wieder einigermaßen normal möglich war, mit Pavlína das geplante Shooting in Bamberg machen. Und so früh mussten wir dann auch nicht aus, denn zu der Zeit gab es immer noch wenige Touristen.

Morgenandacht

Fotobücher, die ich schon lange im Antiquariat gesucht hatte, gab es plötzlich. Offensichtlich hatten nicht wenige Leute Zeit daheim das Bücherregal zu durchforsten. Aber auch einige Schätzchen entdeckte ich in meinem Lieblingsantiquariat. So entdeckte ich ein Fotobuch mit dem Titel „Zeit der Masken.“ Treffender hätte es nicht sein können. In dem Buch von Pearl Mar und Rainer Lohmann aus dem Jahr 1988 zeigen die Aufnahmen aus dem Karneval in Venedig kombiniert mit Texten aus dem 14. bis 20. Jahrhundert – sehens- und lesenswert.

Und dann waren in dem Sommer noch die schönen Momente. Wenn schon kein Urlaub, dann kleine Fluchten. Über das Wochenende in die Niederlande. Oder nach Feierabend einfach mal in die fränkische Schweiz.

Klettern ist ja nicht mein Ding, da könnte man herunterfallen. Und eigentlich ist ein Picknick auf einem Felsen auch nicht meins. Aber die schöne Aussicht vom Eulenfelsen ließen mich jede Höhenangst vergessen. Und dann wurde aus dem Picknick noch ein herrlich entspanntes Shooting in der Goldenen Stunde.

Der besondere Sommer ist nun, zumindest meteorologisch zu Ende. Der kommende Herbst verspricht auch nicht normal zu werden. Ich hoffe, dass ich wieder mehr Zeit zum Fotografieren haben werde und der Herbst mir auch besondere Bilder bringt.

Jetzt läuft es wieder rund

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Zumindest mein Webserver läuft endlich wieder rund. Ein Update meiner Cloudsoftware hat dazugeführt, dass Ubuntu nicht mehr so wollte wie es sollte. Die eigene Cloud konnte ich nicht nutzen, da es nicht mehr zurück zur alten Version ging und Sicherheitsupdates ließen sich auch nicht mehr einspielen.

Nach Suchen in Foren und ergebnislosen Versuchen kam dann der Entschluss, ich setze den Server neu auf und spiele dann die Daten neu auf. Und dann kam genau der Moment, warum ich ja sage von zu Hause kann ich gar nicht arbeiten. Die Datenbank auf meinem Server ist 29 GB groß. Ja die täglichen Sicherungen sind schnell bei mir. Ich habe ja 16 MBit/s, auch wenn die Telekom Neukunden hier 100 MBit anbietet und Verifox mich zu einem neuen Vertrag mit 50 ködern will. Hier an meiner Adresse ist mit 16 MBit Schluss. Theoretisch, faktisch sind es oft nur 10. Was ja nicht an der Telekom liegt, sondern an den Servern von denen ich runterlade.

Aufgesetzt war der Server schnell. Die Platte mit den Daten lag bereit… aber jetzt kam es, mein Server steht physikalisch in einem Rechenzentrum in Ostfrankreich. Da kann man zurzeit nicht schnell mal die Daten hinfahren. Also 3 Tage Datentransfer und in den Ohren die tollen Marketingsprüche der Telekom. Ja ich kann auch LTE nehmen, dass ist schneller. Und bei 30 GB brauch ich auch nur 6 x 5 GB zubuchen zu 9,99€.

Es soll ja Menschen geben, die Car-Office statt Home-Office machen. Die setzten sich ins Auto, wenn Sie schnell eine große Datei versenden müssen, um zu einem Ort zu fahren, der besseren Empfang bietet.

Aber jetzt läuft mein Server ja wieder rund. Und ich kann mich wieder runden – 360°-Aufnahmen widmen.

Chance – Virtueller Rundgang

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Eberhard Schuy, dem ich nicht nur wegen seiner genialen Produktfotografien in den sozialen Medien folge, hat am 28. März dieses Jahres in Facebook und auf seiner Homepage einen interessanten Text veröffentlicht.

In jeder Krise liegt auch eine Chance, auch für Fotografen. Von der Chance der seltenen Motive (eine ganze Landebahn voller geparkter Flugzeuge) bis zur Chance für neue Geschäftsfelder.

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Carrè des fluers - Der Blumenladen meiner Schwerster


Diese Woche telefonierte ich mit meinem Freund und Werbefotograf Horst Bless. Ihm bereitet die Zukunft auch gewisse sorgen, denn einer seiner Kunden ist ein Maschinenbauer, der Autowerkstätten beliefert. Die Aussichten sind hier eher gedämpft.

Auch der Reiseindustrie stehen keine rosigen Zeiten bevor. Doch, und so waren wir uns einig, auch in der Krise wollen die Leute entspannen. Nicht in Italien, Spanien, der Karibik oder Thailand werden wir wohl den nächsten Urlaub verbringen. Und die lokalen Anbieter werden verstärkt um neue Kunden werben. Ein Standbein bei der Produktfotografie für meinen Freund sind Weinflaschen für Winzer aus allen Anbaugebieten Deutschlands. Und einige seiner Kunden haben auch Ferienwohnungen auf dem Hof.

Wenn ich mich an ein 360°-Panorama mache, dann mit der DSLR, dem Panokopf und viel Zeit. Unter 29 Aufnahmen geht da nichts. Aber wäre das eine Chance für einen Werbefotografen, in Zeiten in denen ein Foto einer Weinflasche standardisiert zum Tiefstpreis im Internet angeboten wird?

Die Zeit, die ich für ein Panorama verbringe, ist mein Ausgleich zum Stress im Beruf. Für einen Berufsfotografen ist sie etwas, was er dem Kunden in Rechnung stellen muss. Und dann stellt sich die Frage, ist dieser bereit einen hohen Preis zu zahlen.

Mit einem Fisheye komme ich auf 4 Aufnahmen, also weniger Zeit bei der Aufnahme, schneller gestitcht und deshalb weniger Kosten. Und auch weniger Daten und somit Qualität. Die Frage für mich war, bekomme ich das effektiv und günstig hin, in einer Qualität, die für die meisten reicht. Diese Frage wollte ich mir selbst beantworten und habe für meine Schwester einen kleinen virtuellen Rundgang erstellt, der über StreetView mit ihrem Geschäftseintrag bei Google verknüpft ist.

Zum Stitchen bedarf es mehr als Lightroom/Photoshop. Ich setzte PTGui Pro ein. Und bei meinem kleinen Testprojekt hat mir der Kundendienst sehr geholfen. Um einem Kunden ein Panorama für Werbezwecke anzubieten, sollte dies keine Stitchingfehler enthalten. Das wird mit Lightroom oder Photoshop schon schwer. Den neben der Zeit bei der Aufnahme fällt auch die Zeit zur Bearbeitung an. Und hier braucht es auch vernünftiges Werkzeug. Zur Retusche finde ich den Weg über pano2VR zu Photoshop und dann zurück in pano2VR genial. Das verkürzt die Bearbeitungszeit erheblich. Bedeutet aber für den Fotografen wieder die Investition in Software.

Es ist nicht damit getan, eine 360°-Kamera zu kaufen, die automatisch die Bilder stitcht. Denn, auch wenn die Leistungen erstaunlich sind, es bedarf des Handwerks und gute Bilder zu bekommen. Und wie in der Beautyfotografie braucht es auch Retusche. Der kleine Pickel fällt uns Männern bei Frauen nicht auf, wenn sie an uns vorübergehen. Selbst wenn sie uns gegenübersitzen fällt er nicht so ins Auge, wie wenn wir Zeit haben, das Bild der Frau lange zu betrachten, ohne dass sie sich bewegt. Und so ist es auch bei Panoramen für virtuelle Rundgänge. Der Betrachter kann verweilen, zoomen und die Ansicht nach Belieben drehen. Und schon sticht ihm etwas ins Auge, dass er im Vorübergehen nie gesehen hätte.

Mein Fazit nach dem Test. In annehmbarer Zeit hatte ich 3 Aufnahmen aus dem Blumenladen meiner Schwester. Und der Workflow, den ich mir nun erarbeitet habe, eignet sich auch für ein schnelles, effektives und somit bezahlbares Arbeiten.

Virtueller Spaziergang

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Am Sonntag habe ich meinen Spaziergang bepackt mit Kamera, Staiv mit Panoramakopf gestartet. Ziel war es 360°-Aufnahmen zu machen. Für 3 sphärische Panoramen entstanden die Bilder mit der DSLR. Und für eins aus der Luft mit der Drohne.

Mit PTGui kann ich zwar die Panoramen erstellen, aber für eine virtuelle Tour reicht das nicht. Mein Favorit ist Pano2VR. Verglichen mit den Onlinetools ist die Anfangsinvestition hoch. Doch bietet das Programm in der aktuellen Version eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Theasys bietet eine kostenlose Version an. Und da diese in einigen Beiträgen auf YouTube sehr gelobt wurde, testete ich die Seite. Die Funktionen sind sehr umfangreich und Anpassungen können auch vorgenommen werden. Die hier verwendete Musik habe ich von bensound.com. Wenn die beiden anderen Panoramen PTGui hinter sich haben, werde ich diese hier auch noch einbinden.

Daneben aber auch mit der Testversion von Pano2VR weiterarbeiten. Denn die Tour habe ich auch zum Üben darin erstellt. Nutzen lässt sich alles, nur in der Ausgabe wird ein Wasserzeichen eingeblendet. Für mich, nach noch ein paar Onlinekursen und Übungen, wird Pano2VR mein Werkzeug werden. Für werbefreie und höhere Auflösungen wollen die Onlineanbieter dann auch mal gern 20 € im Monat. Da ist ein einmaliger Preis von 415 € bei dem Umfang vergleichsweise gering.

Noch ein 360° Panorama

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Bei starkem Wind hatte ich die Bilder für dieses Panorama aufgenommen. Stichen mit Lightroom oder Photoshop war unmöglich. Und Hugin konnte den Job auch nicht bewältigen. Erst jetzt, nachdem ich mir PTGui Pro gekauft habe wurde da ein ansehnliches 360°-Panorama daraus. Auch in StreetView ist es nun zu finden.

Bestimmt kommen nun noch weiter Bilder dazu.

Nichts ist zurzeit normal

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Seit Wochen beherrscht uns Covid-19. Social Distancing und Lockdown sind Schlagworte die uns begleiten. Urlaubsflüge und auch die meisten Geschäftsreisen finden nicht statt. So ist es bei uns am Himmel derzeit eher ruhig.

Als ich am Donnerstag mit einem Kollegen darüber sprach, was wir Ostern so vorhaben, erwähnte er seine Planung für eine Radtour zu den derzeit geparkten Maschinen am Frankfurter Flughafen.

Ich habe dann gestern erst recherchiert und mir in Googlemaps die Landebahn Nordwest angesehen. Da war mir schnell klar, wenn dann muss ich da zum Sonnenaufgang hin. Und so machte ich mich heute Morgen in aller Frühe auf den Weg zu einem herrlichen Erlebnis.

Auswirkungen im Flugverkehr
Die Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen dient derzeit als Parkplatz für die Lufthansamaschinen am Boden.

Goldner Schnitt

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Schon bei der Aufnahme versuche ich auf eine gute Bildaufteilung zu achten. Bei meiner Fujikamera kann ich die Drittelregel leicht nutzen. Der optische Sucher und EVF haben ein entsprechendes Raster mit 9 Feldern.

Mattscheibe der D610

Da ich gerne mit dem optischen Sucher arbeite, fällt das Aufteilen nach der Drittelregel bei der D610 schon schwerer. Und ich habe den Ehrgeiz, das Bild in der Kamera zu komponieren und nicht durch Beschneiden in Lightroom. In guten alten, analogen Tagen habe ich auch bei meinen Vergrößerungen deshalb ein Stück des Filmrahmens mit ausbelichtet.

Um mein Auge zu schulen, wähle ich ab und an in Lightroom dann doch das Beschneidewerkzeug. Aber nur um anhand des Overlays zu kontrollieren, ob mein Bild auch wirklich dem Goldenen Schnitt entspricht.

Freistellungsüberlagerung „Goldene Spirale“

Und es freut mich, wenn ich dann, wie bei diesem Bild die einzelnen Freistellungsüberlagerungen durchklicke und sehe, dass der Goldene Schnitt, die Goldene Spirale oder die Dreiecke passen.

Goldener Schnitt