Wildtulpen

Es ist Frühling und die Temperaturen steigen. Die Natur erwacht und erblüht. Bei Gau-Odernheim erstrahlt das größte Wildtulpenfeld in Deutschland derzeit in Gelb.

Das sonnige Wetter gestern nutzte ich für ein paar Aufnahmen am Lieberg. Was aus der Ferne aussieht wie eine blühende Löwenzahnwiese, ist in eines der größten Wildtulpenfelder nördlich der Alpen. Wie ich finde ein lohnendes Motiv im Frühling. Das sieht wohl auch das Magazin Landlust so. Denn gestern war auch ein Fotograf im Name des Magazins dort unterwegs.

Am kommenden Sonntag veranstaltet die Naturschutzgruppe Gau-Odernheim das Wildtulpenblütenfest.

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Frühlingswetter

Heute galt es das schöne Frühlingswetter zu genießen. Bei meiner Tour bei Klingenmünster entstanden viele Fotos. Hier ein erstes Video.

Die Bilder von den Mountainbikern kommen noch. 😉

Bamberg im Winter

Mein Arbeitseifer bremst derzeit meine Fotoleidenschaft etwas aus. So schlummern einige Aufnahmen aus den letzten Wochen noch in Lightroom und finden nicht den Weg hierher. Aber es gibt ja Sonntage.

Obere Brücke
Die klassiche Touritour führt über die obere Brücke in Bamberg. Nur am frühen Morgen findet man sie so leer. Der Schnee auf den Dächern verstärkt den romantischen Reiz der Altstadt.

Blocked View

In den letzten Wochen war ich etwas weniger aktiv. Die neue Stelle und ein defekter Mac haben mich von der Bildbearbeitung und dem Bloggen abgehalten. Aber heute habe ich mich mal wieder ans Werk und an Lightroom gemacht. Für die Challenge „Blocked View“ bei Gurushots habe ich zwei Bilder bearbeitet, so auch das Foto links. Die Aufnahmen stammen von einem Shooting im Frühjahr 2017.

Auf den ersten Blick scheint das Bild sehr offen und freizügig, dennoch blockiert die zarte Blume die Sicht. Dieser Kontrast macht für mich den Reiz aus. Und die Anthurie weck auch in den meisten gewisse erotische Assoziationen. Deshalb hatte ich bei dem Aktshooting bewusst diese Blüte mit dabei. Sie verdeckt hier den Blick auf die Scham und symbolisiert mit ihrer Form und der roten Farbe dennoch den Ort der Lust.

Und hier ein neues Drohnenvideo

Fliegen und Filmen mit der Drohne sieht sehr einfach aus. Aber einen schönen Flug hinzubekommen, der dann auch noch im Film super aussieht ist nicht so leicht. Bei den Urlaubsfilmen in Thailand habe ich gemerkt, dass für gute Filme Planung und Vorbereitung notwendig sind.

Teilweise habe ich dort versucht mit Wegpunkten zu arbeiten, damit ich mich dann auf das Filmen konzentrieren kann. Am Black Friday habe ich mir nun die App Litchi gegönnt. Hier lassen sich neben den Wegpunkten auch die Kameraeinstellungen auf der App vorherbestimmen. Über die Webseite des Herstellers kann man auch Missionen am Rechner planen und die stehen dann in der App zur Verfügung.

Das Ergebnis einer meiner ersten Missionen steht Ihr oben. Sieht schon besser aus als manuell geflogen. Einige Einstellungen und Übergänge könnten sauberer sein. Die Tücken der Mavic bei der Aufnahme bekomme ich nun auch in den Griff. Mit den entsprechenden Einstellungen, dem richtigen Farbfilter während der Aufnahme, macht dann das Farbmanagement Spaß. Da gibt es viel zu lernen. iMovie ist ein tolles Programm, aber bei den Farbkorrekturen bietet es nicht die erforderlichen Einstellungen. So bin ich nun zu DaVinci Resolve 14 gewechselt.

Bei Resolve ist allerdings der Titelgenerator ein großer Schwachpunkt. Da muss ich mir noch die passende Lösung einfallen lassen.

Sag mal …

Nach meinen Thailandurlaub und den ersten Bildern im Herbst mit meiner Drohne haben Freunde und Bekannte Fragen rund um das Thema an mich gerichtet. Klar habe ich diese in Gesprächen und Mails beantwortet. Und ich finde, die Fragen sind einen Blogbeitrag wert.

Wie hast du dich über die rechtliche Situation in Thailand in Bezug auf Drohnen informiert?

Erst einmal hab ich das Internet zum Thema befragt. Klar finden sich dort die unterschiedlichsten Informationen, die auch entsprechend unterschiedlich zu bewerten sind. Eine Blogseite, die ich wegen der Reiseberichte besuche, my-road.de, bietet detaillierte Informationen zu dem Thema. Hier gibt es eine Übersicht über derzeit 116 Länder und die geltenden Bestimmungen. In den Kommentaren wir hier natürlich eifrig diskutiert. Und dies auch im Hinblick auf die 2017 in Thailand geänderte Gesetzeslage. Deshalb habe ich die Tourism Authority of Thailand in Frankfurt kontaktiert.

Nachdem ich eigentlich beschlossen hatte die Drohne nicht mit zunehmen, da in Thailand offiziell alle Drohnen registriert sein müssen und der Prozess der Registrierung lange dauert, war ich nach dem Telefonat mit der TAT wieder beruhigt. Ich erhielt die Auskunft, dass der Prozess der Registrierung in Thailand nur schleppend vorangeht und deshalb bei Touristen das Fliegen und die Aufnahmen von touristischen Attraktionen geduldet ist. Auf die 9 km große Flugverbotszone um den Flughafen Phuket wurde ich explizit hingewiesen. Ebenso darauf, dass das Überfliegen von Polizeistationen und Militärbasen verboten ist.

Während meines Aufenthaltes fand in Bangkok die Einäscherung des Königs statt. In dieser Zeit herrschten in Bangkok besondere Flugverbotszonen. Bei jedem Start der Dji-App erhielt ich hier auch die entsprechenden Hinweise.

Wie bist du überhaupt darauf gekommen deine Drohne mitzunehmen?

Klar, die Drohne nimmt Platz im Koffer weg und wiegt ja auch ein bisschen. Wobei die Drohne bei mir im Handgepäck reiste. Und das ist bei mir schon schwer, da ein Großteil meiner sonstigen Ausrüstung im Handgepäck reisen muss. Laptop, Kameragehäuse und die Akkus dürfen nicht im Koffer reisen. Und schnell sind da die Grenzen des Gewichtes beim Handgepäck erreicht. Aber ein Video auf 22places.de hatte die Begeisterung die Drohne mitzunehmen ausgelöst. Auf der Seite über Koh Kho Khao zeigen die beiden Reiseblogger Jenny und Sebastian ihr Drohnenvideo. Danach gab es für mich kein Halten mehr.

Wo hast du deine Drohne versichert?

Die Versicherung der Drohne kann eine kostspielige Sache werden. Es gibt spezielle Versicherungen für die Drohne. Teilweise wird das private Fliegen aber auch von der Haftpflichtversicherung abgedeckt. In Deutschland gilt seit dem 01.10.2017 eine Versicherungspflicht, für Thailand ebenso. Mir war es nun wichtig, dass ich möglichst in vielen Ländern Versicherungsschutz genieße. Da ich im Ausland rein privat fliege, habe ich mich für eine Absicherung über haftpflichthelden.de entschieden. Wenn Ihr Euch dort versichern wollt, könnt Ihr folgenden Code verwenden und 6 € sparen: 1L696 . Und ja, ich mache hier Werbung und wenn Ihr den Code verwendet, bekomme ich auch einen Rabatt. Aber ich finde das Preis-Leistung-Verhältnis ok.

Weitere Infos zur Drohnenversicherung findet Ihr auch wieder bei my-road.de.

Wie bereitest du deine Flüge vor?

Seit dem 01.10.2017 gilt ja die Drohnenverordnung in Deutschland. Hier hat sich einiges geändert, insbesondere, was Flugverbotszonen angeht. In manchen Foren liest man, dass nun das Fliegen mit der Drohne faktisch überall verboten sei. Um mich über die Flugverbotszonen zu informieren, nutze ich in Deutschland als erstes die Seite https://map2fly.flynex.de. Hier sind alle Flugverbotszonen eingetragen, die es zu beachten gibt und das sind ja nun eine ganze Reihe. Hier in Rheinhessen gelten die Flugverbotszonen um Windkraftanlagen, am Rhein, der eine Bundeswasserstraße ist eine Zone von 150 m zu beiden Seiten. Ein kurzer Check vor dem Flug auf der Karte erspart Ärger und Streß.

Screenshot von Map2fly

Ich nutze hier die Satellitenansicht, da diese mir mehr Aufschluss über die Landschaft bietet. Zur Planung nutze ich auch Google Maps in der Satellitenansicht und mit der Geländedarstellung. Auf diese Weise habe ich in Thailand z.B. anhand der Satellitenaufnahmen die kleine Ananasplantage in Mitten der Kautschukplantagen entdeckt.

Da das Fliegen und Fotografieren Wetterabhängig ist, nutze ich zur Planung auch Wetterkarten, die über die üblichen Vorhersagen hinausgehen. Aber um Aufnahmen z.B. bei Morgennebel zu machen reichen die üblichen Vorhersagen nicht.

Ausserdem nutze ich auf meinem Smartphone Tools zur Landschaftsfotografie, wie Golden Hour zur Bestimmung der Sonnenstände (z.B. wo geht die Sonne auf, bzw. unter) und PlanIt zur Bestimmung des Aufnahmewinkels.

Screenshot Golden Hour
Nach welchen Kriterien hast du dich für deine Drohne entschieden?

Wichtig war mir zunächst, dass die Drohne leicht zu transportieren ist. Zu klein sollte sie aber auch nicht sein. Deshalb schieden Modelle wie die Dji Spark oder die Yuneec Breeze für mich aus. Schon als sie auf den Markt kam begeisterte mich die Dji mavic pro. Zusammengeklappt lässt sie sich locker im Rucksack verstauen. Mit dem Aufnahmeformat DNG passt sie wunderbar in meinen Workflow über LightRoom. Ein weiterer entscheidender Vorteil aus meiner Sicht ist, dass sich die Kamera in das Hochformat schwenken lässt.

 

Wenn Ihr weitere Fragen habt, könnt Ihr die Kommentarfunktion nutzen.

Polfilter

In der Landschaftsfotografie machen in meinen Augen Filter Sinn. Gerade Verlaufsfilter um den Himmel an die Landschaft anzugleichen. In einem Videotutorial habe ich neulich gesehen, dass der Landschaftsfotograf auf den Polfilter verzichtet, da er zu fummelig mit dem Grauverlaufsfilter ist.

Bei meinem Filterhalter, dem Mark II von Rollei, lässt sich der Polfilter in den Halter schrauben und dann mit aufgesetztem Verlaufsfilter bequem drehen. Und gerade bei Aufnahmen mit Himmel und Wolken kann ich so auf die Wirkung des Himmels schon währende der Aufnahme Einfluss nehmen.

Die beiden Aufnahmepaare wurden in LightRoom jeweils mit den gleichen Einstellungen entwickelt. Die unterschiedliche Wirkung des Himmels kommt also nur vom Polfiter. Dieser war bei allen Aufnahmen auf der Kamera, aber jeweils in anderen Stellungen. Ebenso verwendete ich einen Verlaufsfilter.