Goldenes Rheinhessen

Goldenes Rheinhessen – vorher/nachher

Nicht auf jede Kamera kann man einen Grauverlaufsfilter aufschrauben. Bei der Handykamera und hier bei der Drohne geht das nicht. Bei den hier herrschenden Lichtverhältnissen muss also in Lightroom der Verlaufsfilter ran.

Die Standardfunktion In LR ist hier ein Verlauf, mit dem man auch leicht einen Grauverlaufsfilter simulieren kann. Aber hier hätte an der DSLR einen umgekehrten Grauverlaufsfilter (reverse GND) eingesetzt. Um diesen Effekt zu erreichen, nutze ich in LR zwei übereinander gelegte Verläufe. Mit den einen dunkle ich den Bereich um die Sonne ab und mit dem andern helle ich nach oben hin den Himmel dann wieder auf. Mein Tipp schaut Euch bei den Herstellern der Filter an, wie ein Reverse GND aussieht.

Schiebe den Regler, um das Bild in der bearbeiteten Version zu sehen.

Nach dem ich die Verlaufsfilter angewendet hatte, passte ich hier die Frabtemperatur an. Durch die Filter für den Himmel erschien nun das ganze Bild dunkler und ich habe die Belichtung angepaßt, damit der Vordergrund meinen Vorstellungen entsprach. Die Lichter reduzierte ich um -50, die Tiefen passte im um +50,  Weiß um +12 und Schwarz um -35 an. Die Klarheit erhöhte ich auf +35.

Als Ausgang für die Gradationskurve nutze ich „starker Kontrast“ und passte die Kurve mir nach meinen Vorstellungen an.

Der letzte Schritt war dann die Teiltonung, deren Werte Du in der Abbildung hier siehst. Der Orange-Blau-Kontrast ist ein Klassiker in der Fabgebung. Hierzu habe ich schon etwas geschrieben.

Die Aufnahme entstand übrigens als RAW im DNG-Format. Schon beim Import habe ich die Objektivkorrektur angewendet.

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